Nebelwald oder Berg-Regenwald

Auch in tropischen Gebieten nehmen die Temperaturen mit zunehmender Höhenlage ab - und damit in der Regel auch die Wuchshöhen der Bäume. Baumarten mit höheren Wärmeansprüchen werden seltener, dafür dringt immer mehr Licht bis zum Waldboden und lässt Kräuter und Farne, auch große Baumfarne, wachsen. Typisch ist ebenso eine große Menge an Epiphyten (Pflanzen, die auf den Bäumen wachsen) und Lianen (Kletterpflanzen).

Ab etwa 800 bis 1000 m über dem Meeresspiegel gehen tropische Tieflands-Regenwälder in Berg-Regenwälder über. Gebirgszüge dieser Höhen ragen oft in die Wolken, so dass der Niederschlag zu einem großen Teil als Nebel der Vegetation zugute kommt - man spricht deshalb auch von Nebel-Wäldern.

Auch im Bereich der Subtropen (den Gebieten, die sich nördlich und südlich des Äquatorstreifens anschließen) gibt es Berg-Regenwälder. Hier beginnen diese teilweise schon in deutlich niedrigeren Berglagen.

Baumfarn im Andasibe-Mantadia Nationalpark (Madagaskar)