Tropische Tieflandsregenwälder gibt es natürlicherweise dort, wo die Temperaturen ganzjährig über 24 Grad Celsius liegen, die Jahresniederschläge mindestens 2000 Liter pro Quadratmeter betragen und  keine Trockenzeiten von mehr als zwei Monaten auftreten. Solche gleichmäßig feuchtwarmen Bedingungen gibt es vor allem in Äquatornähe, aber auch dort nur bis in Höhenlagen von maximal 1000 Metern (dort gehen sie in tropische Berg-Regenwälder über, die meist von Wolken verhangen sind und die deshalb auch Nebelwälder heißen).

Regenwaldklima:

• ausgeglichenes Waldinnenklima

• stets hohe Luftfeuchtigkeit

• 1 % des Sonnenlichts erreicht den Waldboden

• Wolkenbildung durch Verdunstung

Regenwaldböden:

• tiefgründig verwittert

• meist nährstoffarm (Eisenoxide -> rote Farbe)

• Kompostierung innerhalb von 4 – 6 Wochen

• wichtig: Mykorrhiza (Symbiose der Baumwurzeln mit Bodenpilzen)

Regenwaldvegetation:

• artenreiche Baumschicht, heterogenes Kronendach

• aber: max. 50 Arten bilden 50 % des Baumbestandes

• extrem viele Lianen und Epiphyten

• vergleichsweise spärliche Krautschicht

 

tropischer Regenwald =  > 1000 t Biomasse, davon 100 t tote Pflanzenmasse